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Autofahrer kennen das: Ein neues Fahrzeug wird benötigt und das Geld ist einfach nicht da. Nur noch wenige Käufer können es sich leisten, fünfstellige Summen beim Händler einfach so aus dem Ärmel zu schüttel. Eine Finanzierung muss her. Auch immer mehr Motorradfahrer erfüllen sich mit einer bequemen Motorradfinanzierung den Traum vom eigenen Bike. Hochwertige Maschinen kosten schließlich auch eine Stange Geld.
Wer sein Motorrad finanzieren möchte, unterschreibt einen normalen Ratenkredit. Monatlich wird der Kaufpreis dann mit Raten in gleicher Höhe zurück gezahlt. In den Monatsraten sind auch die Zinsen bereits enthalten, die immer für einen Kredit anfallen. Die Raten müssen immer pünktlich bei der Bank eingehen, sonst wird unter Umständen die Restsumme sofort fällig. Die Ratenzahlungstermine werden meist auf den Monatsersten oder den 15. Tag eines Monats gelegt.
Wer es sich finanziell erlauben kann, sollte auf die Ratenzahlung für sein Bike eine Anzahlung leisten. Damit fallen die Ratenzahlungen und auch die Laufzeit des Kredites wird verkürzt. Grundsätzlich sollte die Laufzeit des Motorradkredites die geplante Nutzungsdauer des Bikes nicht übersteigen. Da im Verkehr aber wider Erwarten doch mal ein Totalschaden passieren kann, sollte die Laufzeit immer kurz gehalten werden. Maximal drei Jahre sind ideal.
Der Kreditantrag beim Motorradhändler wird von der Bank geprüft. Dabei erfolgt eine Abfrage bei der Schufa. Kreditnehmer müssen zudem auch beim Motorradkredit über ein Einkommen in ausreichender Höhe verfügen. Ein besonderes Augenmerk sollten Kreditnehmer den Nebenkosten der Finanzierung widmen, die oft zu hoch ausfallen. Eine teure Restschuldversicherung oder hohe Bearbeitungskosten sind nämlich in den meisten Fällen gar nicht notwendig.
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